Inês Cabral

Room connections

 

The starting point of this work is the relation between people and space.

Factors that connect us with a certain space can be material things, objects or component parts of rooms such as walls, windows or ground, or even sounds, smells and colours.

Regarding the idea of mutual influence between people and space, whatever it is a place, a house or a city, we communicate in a certain way with the space around us and we establish therefore approaching and distance's connections.

 

Im Zentrum dieser Arbeit steht die Beziehung zwischen Mensch und Raum.
Faktoren, die uns mit einem bestimmten Raum verbinden, können materielle Dinge sein, also Objekte oder Bestandteile von Räumen wie Wände, Fenster oder Boden, oder aber Geräusche, Gerüche und Farben.
Ausgehend von einer gegenseitigen Beeinflussung zwischen Mensch und Raum, sei es ein bestimmter Ort, ein Haus oder eine Stadt, kommunizieren wir auf bestimmte Weisen mit dem Raum und begeben uns in Relation zu Nähe und Ferne.

 


Am Fenster   

 

A window as the border between outside and inside.

The plants belonging to the world outside, but we put them inside.

Playing with abstract and figurative elements.

 

Das Fenster als Grenze zwischen Außen und Innen.
Obwohl Teil der Außerwelt befinden sich die Pflanzen innen.
Figurative und abstracte Elemente stehen dabei in Wechselwirkung.

 


Beauty packs  

 

Daily we are facing ideals of beauty in the advertisement in the form of perfect bodies, flawless skin, symmetrical faces, etc. Beauty counts as a key
to success and social rise. Cosmetic industry and plastic surgery have contributed for this aim making to us available a manipulated and purchasable
beauty.
That is what “beauty packs” is about: the divergence between intrinsic values and the superficiality of physical appearance.
For each “Beauty Pack”, a plastic packing was emptied and the original contents was replaced by drawings expressing the contemporary beauty
clichés. That it’s the reverse process, actually it is the package which is discarded and not its content.
As well as our inner self is no longer interesting and unchangeable, the other way around happens with the pack’s content. The falseness of this
appearance is expressed in a symbolic way by the plastic package’s materiality. On the one hand beauty is shown; on the other hand, it is deformed,
distorted in the truest sense of the word by bends and distortions of the transparent plastic package.

 

Ideale Schönheiten begleiten uns in der Werbung täglich in Form von perfekten Körpern,
makelloser Haut, symmetrischen Gesichtern etc. Schönheit gilt als Schlüssel zu Erfolg und
sozialem Aufstieg, Kosmetik und plastische Chirurgie dienen der Herstellung dieser ebenso
künstlichen wie käuflichen Schönheit.
Vor diesem Hintergrund handelt Beauty Packs von der Divergenz zwischen Innen und Außen,
inneren Werten und reiner Äußerlichkeit der Oberfläche, ohne dabei jedoch zu verurteilen.
Für jedes Beauty Pack werden leere, transparente Plastikverpackungen neu bestückt, so
dass nicht mehr die ursprünglichen Inhalte wie z. B. Elektronik-und Kamerazubehörteile
ausgestellt werden, sondern aus der Modewelt entlehnte Zeichnungen von zeitgenössischen
Stereotypen schöner Menschen und Körper. Ein so nicht vorgesehener Vorgang, denn
eigentlich ist es doch die Verpackung, die entsorgt wird.
So wie der Mensch hinter den Äußerlichkeiten nicht interessiert und austauschbar ist, so
wurde der Inhalt der Verpackungen ausgetauscht; die Künstlichkeit dieser Äußerlichkeiten
spiegelt sich in der Materialität der Plastikverpackung.
Einerseits wird Schönheit zur Schau gestellt, andererseits wird das zur Schau Gestellte im
wahrsten Sinne des Wortes durch Krümmungen und Verwerfungen der transparenten
Plastikverpackung verzerrt und gebrochen.

 


Espaço entre    (2005 - 2006)

 

The "espaço entre" ("space between") explores the concept of dematerialization of space through the juxtaposition and confrontation of plans.
This work denies the viewer the complete visualisation of the image and, by doing so, demands the reconstrution through his/her imagination only.
Shapes are drawn and exist in an untouchable space and it is within that emptiness the objects materialize.
The experience of viewing thus aries between the visibility and invisibility of forms.

 

Der „espaço entre” („Zwischenraum”)  untersucht das Konzept der Dematerialisierung von Raum durch Überlagerung und Gegenüberstellung verschiedener Ebenen.
Die Arbeit verweigert dem Betrachter die vollständige Abbildung und fordert so zur Rekonstruktion durch Imagination.
Gezeichnete Formen befinden sich in einem undefinierten Raum und es ist diese Leere, welche die Objekte materialisiert.
Die visuelle Wahrnehmung gründet in einem Spiel aus Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit.

 


Entre a palavra e a imagem: a possibilidade     (1997 - 2001)

 

Written images.

The space between images. Gaps                  breaks.

Suggesting possibilities as it happens with a book.

Stories.

 

Geschriebene Bilder.

Der Raum zwischen Bildern. Intervalle              Unterbrechungen.

Möglichkeiten vorschlagen wie ein Buch.

Geschichten.